Module

Therapy Research I

Therapieforschung I

6 LPWiSeDEwird nicht mehr angeboten

Inhalte

Begrifflichkeiten der qualitativen und quantitativen Forschung, Forschungsdesigns und -methoden im Bereich der qualitativen und quantitativen (therapeutischen) Forschung, Identifikation von Forschungsproblemen und Ableitung/Formulierung von Hypothesen und Forschungsfragen, Forschungsdesigns und -methoden im Bereich der qualitativen und quantitativen (therapeutischen) Forschung, Stichprobenauswahl/Sampling, Methoden der Datenerhebung, Gütekriterien von Assessmentinstrumenten (Reliabilität, Validität, Responsiveness, Sensibilität, Spezifität, Objektivität, Clinical Utility), Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen zu, Relevanz der Forschungsergebnisse für die (therapeutische) Praxis, ethischen Grundsätze und „good scientific practice“, Evidenz based Practice Literaturrecherche

Lernziele

Die Studierenden verfügen über umfassende und vertiefte Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der therapeutischen Forschung, um Publikationen kritisch bewerten, an Forschungsprojekten teilnehmen und evidenzbasiert agieren zu können. Die Absolventinnen und Absolventen: • sind vertraut mit den relevanten Begrifflichkeiten der qualitativen und quantitativen Forschung und wenden diese adäquat an. • sind in der Lage, eigenständig Forschungsprobleme sowie deren Relevanz zu identifizieren, argumentativ zu verdeutlichen und daraus Hypothesen und Forschungsfragen abzuleiten. • kennen Forschungsdesigns und -methoden im Bereich der qualitativen und quantitativen (therapeutischen) Forschung und verfügen über Wissen insbesondere im Bereich der Triangulation, Mixed Methods, Action Research sowie Grounded Theorie und Ethnographie. • verfügen über reflektierte Kenntnisse zu Möglichkeiten der Stichprobenauswahl/Sampling und kennen Methoden der Datenerhebung und können diese anwenden. • kennen psychometrische Eigenschaften und weitere Gütekriterien von Assessmentinstrumenten (Reliabilität, Validität, Responsiveness, Sensibilität, Spezifität, Objektivität, Clinical Utility), können diese selbst evaluieren und sind sich deren Relevanz für die Auswahl und Implementierung geeigneter Assessment-Instrumente bewusst. • sind in der Lage, Forschungsergebnisse zu analysieren, zu interpretieren und zu diskutieren (z.B. im Bereich der Multi-Level-Analysen). • erkennen die Relevanz der Forschungsergebnisse für die (therapeutische) Praxis und können diese argumentativ verdeutlichen. • haben intensiv ethische Grundsätze sowie die Richtlinien einer „good scientific practice“ reflektiert und können diese in Projekten umsetzen. • haben sich in weiterer Folge mit der Thematik EBP auseinandergesetzt, um forschungsbasiert therapierelevante Entscheidungen im Sinne einer evidenzbasierten Praxis im Bereich der Ergo- und Physiotherapie treffen können. • vertiefen in diesem Kontext ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Literaturrecherche. • können sich in Forschungsteams in den Dialog der ForscherInnen im Bereich der Ergo- und Physiotherapie einbringen und konstruktiv am Forschungsprozess beteiligen.

Prüfungsleistung

Mündliche Prüfung im Umfang von 30 min.

Literatur (4)
  • Felder, H. (2007). Beiträge zur Forschung in der Physiotherapie II. o.O.: Schulz-Kirchner.
  • Mayer, H. (2007). Einführung in die Physiotherapieforschung. Wien: Facultas.
  • Klemme, B., Siegmann, G., Köster, J., Kruse, A., Kunze, A. (2014). Clinical Reasoning: Therapeutische Denkprozesse lernen. Stuttgart: Thieme.
  • Scherfer, E. und Tanja Bossmann (2013). Forschung verstehen: Ein Grundkurs in evidenzbasierter Praxis. München: Pflaum.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 14.10.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU