Grundlagen zur Funktionsweise des menschlichen Organismus I
Basics of Functionality of the Human Organism I
8 LPWiSeDE
Inhalte
Anatomie I • Allgemeine Anatomie (Grundbegriffe, anatomische Nomenklatur, Lagebezeichnungen) • Zytologie, Histologie • topographische und funktionelle Anatomie des Bewegungsapparates • Einführung in das periphere Nervensystem • Überblick Organe und Organsysteme Physiologie I • Zellphysiologie (Diffusion, Konvektion) • Physiologie des peripheren Nervensystems (Erregungsübertragung, Synaptische Erregungsweiterleitung) • Muskelphysiologie (Kontraktionsformen, Energiebereitstellung, Ruhedehnungskurve) Anatomie in Vivo • Haptik • Palpation eminenter knöcherner Orientierungspunkte des menschlichen Skeletts (obere/untere Extremität, Becken; Thorax; Schultergürtel, Schädel) Einführung in die Grundlagen der Trainingswissenschaft • Trainingsbelastung, Anpassung, Leistungsentwicklung, -erhalt und -wiederherstellung • Leistungsdiagnostik/ESA (Eignung, Sichtung, Auswahl) • Entwicklungstheorien der Motorik, Persönlichkeitsentwicklung und Kognition (z.B. Kindergarten- und Schulalter) • Fähigkeitsmodell nach Meinel/Schnabel • ausgewählte konditionelle Fähigkeitsmodelle • ausgewählte koordinative Fähigkeitsmodelle
Lernziele
Die Studierenden • reflektieren die Bedeutung der Wissenschaftsdisziplinen Anatomie und Physiologie für das Handlungsfeld Therapiewissenschaften; • zeigen die hierarchische Struktur der Körpersysteme auf; • beschreiben den Bau und die Funktion von Zellen, Zellbestandteilen und verschiedenen Gewebearten des menschlichen Körpers; • unterscheiden die Organe und Organsysteme des menschlichen Körpers und beschreiben deren Hauptfunktionen; • erläutern Bestandteile und funktionelle Prinzipien des Bewegungsapparates und des peripheren Nervensystems; • beschreiben grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Zell-, Muskel- sowie Neurophysiologie; • nehmen ausgewählte Knochenpunkte durch Palpation haptisch wahr; • unterscheiden Konzepte der Trainingswissenschaften (motorische und Leistungsentwicklung, Leistungsdiagnostik, Belastung, Anpassung, Superkompensation) und beschreiben diese; • zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewählter konditioneller Fähigkeitsmodelle in Bezug auf Ausprägungsformen, Leistungsdiagnostik und Trainingsmethoden auf; • erläutern ein ausgewähltes Fähigkeitsmodell.
Prüfungsleistung
• Klausur - 120 min
Literatur (6)
- Menche, N., Engelhardt, S., Guzek, B., Hasel, H., Munk, K., & Renz-Polster, H. (2014). Biologie, Anatomie, Physiologie. München: Elsevier.
- Zalpour C. (Hrsg.) (2010). Für die Physiotherapie –Anatomie Physiologie. 3. Aufl. München: Elsevier.
- Klein, D., Laube, W., Schomacher, J., & Voelker, B. (2011). Biomechanik, Bewegungslehre, Leistungsphysiologie, Trainingslehre. Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
- Schünke, M. (2014). Topografie und Funktion des Bewegungssystems: funktionelle Anatomie. Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
- Schnabel, G., Krug, J., & Harre, H. D. (2016). Trainingslehre-Trainingswissenschaft: Leistung-Training-Wettkampf. Aachen: Meyer & Meyer.
- Reichert B., Matthijs O. (2011). Anatomie in Vivo: Palpieren und Verstehen im Bereich der Extremitäten. Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 28.09.2026Original