Processor-Architecture
Prozessor-Architektur
8 LPWiSeDEwird nicht mehr angeboten
Voraussetzungen
Empfohlen, im Wortlaut
Kenntnisse der Digitaltechnik und der elementaren Rechnerarchitektur.
Inhalte
Historische Entwicklung der Prozessoren. Charakterisierung und Leistungsbewertung, Benchmarks. Einfache Mikroprozessoren und Mikrocontroller. CISC-Prozessoren für PCs und Workstations: memory management, Verzweigungsvorhersage, Superskalarität, MMX-Befehle, out-of-order execution. RISC-Architekturen: Super-Pipelines, Register-Fenster, delayed branch, MIPS-, SPARC- Power- und ARM-Architekturen. High-End-Prozessoren: Multi- und Hyper-Threading, Trace-Verarbeitung, Prädikaten-Steuerung, super-spekulative Prozessoren. VLIW- und Datenfluss-Architekturen. Digitale Signalprozessoren. Parallelrechner-Architekturen: Organisation, Kommunikation, Programmierung.
Lernziele
Studierende erlernen Aufbau, Architektur und Funktionsprinzipien moderner Mikroprozessoren. Sie können damit die Eignung von Prozessoren für bestimmte Aufgaben beurteilen und deren Einsatz optimieren. Durch die praktischen Übungen erlernen sie den Entwurf spezieller Prozessor-Baugruppen und die spezifische Synthese anwendungsspezifischer Prozessoren.
Prüfungsleistung
Voraussetzung für die Modulabschlussprüfung: • erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben einschließlich Präsentation der Ergebnisse im Rahmen der LaborausbildungModulabschlussprüfung: • mündliche Prüfung, 30-45 min.
Literatur (1)
- Skript der Vorlesung und Präsentationen sind elektronisch verfügbar. Literaturliste wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben. Aufgaben und Versuchsanleitungen sind elektronisch verfügbar.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 17.10.2026Original