Module

Dokumentation in der Sozialen Arbeit

Documentaion in Social Work

8 LPSoSeDE

Inhalte

• Überblick über berufsethische Richtlinien und ethische Reflexionskategorien • Anregung von Selbstreflexionsprozessen als zentralem Bestandteil von Professionskompetenz (Können, Wissen, berufliche Haltung) • die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit und deren Dokumentationspflichten als Übersicht • Muster/Vorlagen für Gutachten, Hilfepläne und Entwicklungsberichte aus der Literatur und vor allem Praxis (eigene Recherche) - Wissen zu deren Qualitätsmaßstäben • Schriftsprache als Werkzeug des Sozialarbeiters und Fehler bei der Sprachverwendung (z. B. Metaphern des Helfens) • Vergleich verschiedener Muster/Vorlagen und Beispiele für Gutachten und/oder Hilfepläne und Entwicklungsberichte - Empfehlungen insb. für den Umgang mit der Sprache • Einladen von Experten aus verschiedenen Arbeitsfeldern • Einblick in unterschiedliche Reflexionsinstrumente (z. B. Evaluation, kollegiale Beratung, Dokumentation) • Praktikumsvorbereitung

Lernziele

Professionelles Selbstverständnis: Die Studierenden können die Lebens- und Problemlagen von Zielgruppen der Sozialen Arbeit in der wechselseitigen Bedingtheit von individueller Anpassung und gesellschaftlicher Kontextualisierung verstehen. Sie kennen das dafür relevante Erklärungs- und Handlungswissen und sind in der Lage, Fachkonzepte und Arbeitsweisen (Methoden und Prinzipien) der Sozialen Arbeit anzuwenden und daraufhin zu überprüfen, ob sie den Erfordernissen des Handlungsfeldes oder der Zielgruppe gerecht werden. Dokumantation in der Sozialen Arbeit: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit den Umgang mit und die Formen der Dokumentationsarbeit (Arten, Anforderungen an die Erstellung etc.) gelernt. Sie beherrschen den Umgang mit möglichen Arten und Vorlagen von Gutachten und Hilfeplänen, die in verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit genutzt werden. Sie können Muster und Beispiele bewerten und Schlussfolgerungen für eine gute professionelle Sprache ableiten. Dabei nehmen Sie den Blick der Klienten auf und suchen aus deren Sicht nach der Orientierung und Ermutigung, die Dokumentation für ihre Entwicklung zu nutzen. Sprachliche Mittel prüfen sie auf ihre Wirkung. Praxisvorbereitung: Die Studierenden kennen die professionellen Anforderungen an ein Praktikum sowie die persönlichen und fachlichen Maßstäbe für eine geeignete Praxisstelle und ein erfolgreiches Praktikum.

Prüfungsleistung

Voraussetzung zur Modulabschlussprüfung: • Arbeitsfeldanalyse, 6-8 Seiten Modulabschlussprüfung: • Hausarbeit, 15 – 20 Seiten

Literatur (4)
  • Die im wiss. Projekt Ney/ Wenzke der Jahre 2018/2019 erstellten Musterakten und Übersichtsordner in ausgewählten Arbeitsfeldern
  • Oberloskamp, Helga; Borg-Laufs, Michael, Röchling, Walter; Seidenstücker, Barbara (2017) : Gutachterliche Stellungnahmen in der sozialen Arbeit, Beltz: Juventa
  • Reichmann, Ute (2016): Schreiben und dokumentieren in der sozialen Arbeit. Struktur, Orientierung und Reflexion für die berufliche Praxis, Budrich: Opladen
  • Brack, Ruth; Geiser, Kasper (Hrsg., 2009): Aktenführung in der Sozialarbeit. Neue Perspektiven für die klientenbezogene Dokumentation als Beitrag zur Qualitätssicherung. Haupt Verlag (Bern Stuttgart Wien) 4., überarbeitete Auflage, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft der Schulen für Soziale Arbeit, Band 16

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 28.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU