Module

Praktische Geburtshilfe anwenden

Practical Obstetrics

6 LPSoSeDE

Inhalte

• Selbstständige und evidenzbasierte Förderung und Leitung physiologischer Prozesse während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Erkennen von Risiken und Regelwidrigkeiten bei der Frau und dem Kind sowie Gewährleistung einer kontinuierlichen Hebammenversorgung unter Hinzuziehung der erforderlichen ärztlichen Fachexpertise.“ (HebStPr, Anlage 1) • Feedbackgespräche über die praktischen Erfahrungen • Die regelrechte Geburt leiten • Wehenphysiologie • Kindslagen • Geburtsphasen • Vorbereitungen für die Geburt • Maßnahmen bei der regelrechten Geburt • Allgemeine und geburtshilfliche Aufnahmeuntersuchung • Lagerung und Betreuung der Gebärenden • Überwachung des Geburtsverlaufs • CTG: Anwendung und Interpretation • Dammschutz • Entwickeln des Kindes • Leitung der Nachgeburtsperiode, Prüfung der Plazenta auf Vollständigkeit • Das gesunde Neugeborene • Lebens- und Reifezeichen • Anpassungsvorgänge

Lernziele

Die Studierenden: • beschreiben den Verlauf einer regelrechten Spontangeburt und erkennen pathologische Abweichungen; • kennen die Einflussfaktoren für einen physiologischen Geburtsverlauf sowie erklären und beschreiben förderliche Maßnahmen; • unterstützen Gebärende bei der Schmerzbewältigung aktiv, evidenzbasiert und individuell; • kennen und erklären Wirkungsweisen von Medikamenten, schätzen diese ein; • überwachen Mutter und Kind während einer Geburt und dokumentieren erhobene Befunde; • verstehen, anwenden und erklären die Geburtsmechanik und leiten die Frau während der Geburt an; • begleiten den Bonding-Prozeß und beraten die Mutter.

Prüfungsleistung

• Klausur 90 Minuten

Literatur (9)
  • AWMF online: Aktuelle Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Zugriff unter: http://www.awmf.org/leitlinien/aktuelle-leitlinien/ll-liste/deutschegesellschaft-fuer-gynaekologie-und-geburtshilfe-dggg.html.
  • DNQP-Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege und Verbund Hebammenforschung (Hrsg.) (Jahr). Expertinnenstandard. Förderung der physiologischen Geburt. Osnabrück: DQNP und Verbund Hebammenforschung
  • Gaskin, I.M. (2004). Die selbstbestimmte Geburt. Handbuch für werdende Eltern. München: Kösel
  • Geist, Ch., Harder, U., Stiefel, A. (Hrsg.) (2012). Hebammenkunde. Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf. (4. Aufl.). Stuttgart: Hippokrates.
  • Gruber, P.; Oehler, K., Schwarz, Ch. (2011). CTG - verstehen, bewerten, dokumentieren (1. Aufl.). Hannover.
  • Staude, E., Mändle, C., Opitz-Kreuter, Wehling, A. (Hrsg.) (2012). Das Hebammenbuch. Stuttgart: Schattauer.
  • Sayn-Wittgenstein F. zu (Hrsg.) (2007). Geburtshilfe neu denken. Bericht zur Situation und Zukunft des Hebammenwesens in Deutschland. Bern: Huber.
  • Stiefel, A., Brendel, K., Bauer, N. Hebammenkunde (2020). Thieme: Stuttgart.
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften & Berner Fachhochschule (2018). Geburt - Skills für Hebammen 1. Bern: hep Verlag.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 28.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

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Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU