Module

Familien in belastenden Lebenssituationen beraten

Counselling Families in Stressfull Live Situations

6 LPSoSeDE

Inhalte

• Feedbackgespräche über die praktischen Erfahrungen • Familienkonstellationen, Funktionen und Bedeutung von Familie und Elternschaft in der Gesellschaft • Familienstruktur und Gesellschaft • Psychische Störungen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett • Körperliche und geistige Behinderungen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett • Elterliche Psychische Störungen und Auswirkungen auf die Kinder • Gewalt in der Familie • Adoption: Gesetzeslage und Verfahrensweisen • Gewalt in der Familie: Auswirkungen und Lösungsansätze • Kinderschutzgesetz

Lernziele

Die Studierenden: • kennen und benennen Veränderungen der Familienstruktur, Familienkonstellationen, Funktionen und Bedeutung von Familie und Elternschaft in der Gesellschaft • kennen psychische Störungen im Kontext in Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Familie und die Aufgaben, möglichen Verhaltensweisen von Hebammen sowie die Grenzen der Hebammenarbeit • kennen körperliche und geistige Behinderungen im Kontext in Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Familie und die Aufgaben, möglichen Verhaltensweisen von Hebammen sowie die Grenzen der Hebammenarbeit • kennen die Formen von Gewalt gegen Frauen und in der Familie und deren Auswirkungen auf die Familie sowie Hilfsangebote und Hilfsorganisationen • kennen die gesetzlichen Grundlagen, Vorgehensweisen und Besonderheiten der Betreuung von Frauen im Rahmen eines Adoptionsverfahrens, sowohl im Umgang mit der leiblichen Mutter wie auch der adoptierenden Mutter (Eltern)

Prüfungsleistung

• Mündlich, 15 min (Einzelprüfung)

Literatur (12)
  • Geist C., Hader U., Stiefel A. (2012). Hebammenkunde. Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf. (5. Aufl.). Stuttgart: Hippokrates Verlag.
  • Mändle C., Opitz-Kreuter S. (2014). Das Hebammenbuch. Lehrbuch der praktischen Geburtshilfe. (6. Aufl.). Stuttgart, New York: Schattauer-Verlag.
  • Ahrendt, C. et al. (2012). Erwartungen und Wünsche an die Hebamme – Ergebnisse einer Umfrage unter jungen Müttern. Stuttgart: Hippokrates. S. 226.
  • Grabrucker, M. (1998). Vom Abendteuer der Geburt. Frankfurt/Main: Fischer.
  • Geppert-Orthofer U., Mattern, E. für die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaften e.V. Stellungnahme zu den Anträgen im Deutschen Bundestag: „Geburtshilfe heute und in Zukunft sichern“ – „Zukunft der Hebammen und Entbindungspfleger sichern (23.03.2015). Z Hebammenwiss. 2015; 3(1):20–4.
  • Meyer, A. (2015). Adams Apfel und Evas Erbe. München: Bertelsmann Verlag.
  • Margraf, J. & Schneider, S. (Hrsg.) (2019). Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Band 3. Psychologische Therapie bei Indikationen im Kindes- und Jugendalter. Heidelberg: Springer.
  • Nathanielsz, P. (2003). Schwangerschaft: Wiege der Gesundheit. München: Wilhelm Goldmann Verlag.
  • Stiefel, A., Brendel, K., Bauer, N. Hebammenkunde (2020). Thieme: Stuttgart.
  • Verbund Hebammenforschung (Hrsg.): Handbuch Hebammenkreißsaal – Von der Idee zur Umsetzung Eigenverlag, Osnabrück.
  • Weidner, K.,Hellmann, U., Schuster, D., Dietrich, C., Neises, M. (2000): Psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe, Beiträge der Jahrestagung 2000 der DGPGG und der OGPGG; Psychosozial Verlag; S. 51-60, 63-85, 153-154, 167-175.
  • Weidner, K., Neises, M., Rauchfuß, M. (2008): Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde.Schwangerschaft: Wiege der Gesundheit. München: Wilhelm Goldmann Verlag.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 28.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU