Module

Kreative Methoden der Kulturarbeit im Stadtraum

Creative Methods for Cultural Work in Urban Space

8 LPSoSeDE

Inhalte

• Überblick über berufsethische Richtlinien und ethische Reflexionskategorien • Anregung von Selbstreflexionsprozessen als zentralem Bestandteil von Professionskompetenz (Können, Wissen, berufliche Haltung) • Raumaneignung und Urbanes Lernen • Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit • Kreative und explorative Methoden im Stadtraum kennenlernen und anleiten • Zielstellungen und Einsatz von kreativ-explorativen Methoden reflektieren und kritisch befragen • Einblick in unterschiedliche Reflexionsinstrumente (z. B. Evaluation, kollegiale Beratung, Dokumentation) • Praktikumsvorbereitung

Lernziele

Professionelles Selbstverständnis: Die Studierenden können die Lebens- und Problemlagen von Zielgruppen der Sozialen Arbeit in der wechselseitigen Bedingtheit von individueller Anpassung und gesellschaftlicher Kontextualisierung verstehen. Sie kennen das dafür relevante Erklärungs- und Handlungswissen und sind in der Lage, Fachkonzepte und Arbeitsweisen (Methoden und Prinzipien) der Sozialen Arbeit anzuwenden und daraufhin zu überprüfen, ob sie den Erfordernissen des Handlungsfeldes oder der Zielgruppe gerecht werden. Kreative Methoden der Kulturarbeit im Stadtraum: Nach Abschluss dieses Moduls haben Studierende ästhetisch-kreative Praxismethoden kennengelernt, um Menschen im Stadtraum aktiv zu beteligen. Sie kennen Zielstellungen und Begründungszusammenhänge von urbanem Lernen und Raumaneignung und können den pädagogischen Einsatz von kreativen Methoden im Stadtraum bei unterschiedlichen Zielgruppen und Settings begründen. Praxisvorbereitung: Die Studierenden kennen die professionellen Anforderungen an ein Praktikum sowie die persönlichen und fachlichen Maßstäbe für eine geeignete Praxisstelle und ein erfolgreiches Praktikum.

Prüfungsleistung

Voraussetzung zur Modulabschlussprüfung: • Arbeitsfeldanalyse, 6-8 Seiten Modulabschlussprüfung: • Mündliche Prüfung, 20 Min. Die Prüfung kann aus Gründen des Infektionsschutzes in einer anderen Form als der hier genannten erfolgen. Die Studierenden werden in diesem Fall über die einschlägigen Plattformen (z.B. Moodle oder Homepage) unverzüglich informiert.

Literatur (3)
  • Deinet, Ulrich. 2010a. Raumaneignung als urbanes Lernen. In: THuswald, Marion (Hg.). Urbanes Lernen. Bildung und Intervention im öffentlichen Raum. Wien: Löcker, S. 25-41.
  • Schuster, Meike. 2014 Raumaneignung und Urbanes Lernen: Stadt als offener Spiel- und Lernraum. https://www.kubi-online.de/artikel/raumaneignung-urbanes-lernen-stadt-offener-spiel-lernraum
  • Sturzenhecker, Benedikt. 2015. Sozialräumliche Aneignung als ästhetische Selbstbildung. https://www.kubi-online.de/artikel/sozialraeumliche-aneignung-aesthetische-selbstbildung

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 28.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU