Ermüdung im Stahlbau
Fatigue of steel structures
6 LPSoSeDE
Voraussetzungen
Empfohlen, im Wortlaut
• Kenntnisse in Technischer Mechanik, Festigkeitslehre, Statik • Kenntnisse im Stahlbau
Inhalte
Der Vorlesungsstoff gliedert sich in die folgenden Kapitel: 1. Einführung 2. Bemessungsphilosophien und Bemessungskonzepte 3. Ermüdungseinwirkungen 4. Grundlagen des Nennspannungskonzepts • Ermüdungsbeanspruchung • Ermüdungswiderstände • Ermüdungsnachweis 5. Anwendung des Nennspannungskonzepts 6. Strukturspannungskonzept 7. Kerbspannungskonzept 8. Überblick zu nicht spannungsbasierten Bemessungskonzepten Der Vorlesungsstoff wird in Seminaren vertieft. In den Seminaren werden zum einen Berechnungsbeispiele vorgeführt und zum anderen Anleitung bei der selbständigen Bearbeitung von Aufgaben gegeben. Das erste Seminar findet als Laborpraktikum im ZEB (ehemals FMPA) statt und beschäftigt sich mit der praktischen Risserkennung an realen Stahlbauteilen.
Lernziele
Die Studierenden verstehen das Phänomen der Ermüdung im Stahlbau und sind in der Lage, Ermüdungsbrüche zu erkennen und ein geeignetes spannungsbasiertes Bemessungsverfahren für eine gegebene Langzeit-Ermüdungsbeanspruchung auszuwählen. Sie können das Nennspannungskonzept sicher anwenden und beherrschen die Anwendung des Strukturspannungs- und Kerbspannungskonzept in seinen Grundzügen.
Prüfungsleistung
Am Ende des Semesters wird das Modul mit einer schriftlichen Prüfung von 120 min abgeschlossen.
Literatur (1)
- Euler, M. et al.: Neue Entwicklungen in prEN 1993-1-9:2022. In Kuhlmann (Hrsg.): Stahlbaukalender 2023, Kap.6, Seite 473-600. Weitere Literatur wird in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original