Der Körper als Werkzeug in der Sozialen Arbeit
The Body as a Tool for Social Work
8 LPSoSeDE
Inhalte
• Überblick über berufsethische Richtlinien und ethische Reflexionskategorien • Anregung von Selbstreflexionsprozessen als zentralem Bestandteil von Professionskompetenz (Können, Wissen, berufliche Haltung) • Reflexion der eigenen Körperlichkeit als Voraussetzung für die berufliche Praxis • Entdecken des Körpers als Arbeitsmittel • Praktische Erprobung der eigenen Körperlichkeit in Form von theaterpädagogischen Maßnahmen • Einblick in unterschiedliche Reflexionsinstrumente (z. B. Evaluation, kollegiale Beratung, Dokumentation) • Praktikumsvorbereitung
Lernziele
Die Studierenden können die Lebens- und Problemlagen von Zielgruppen der Sozialen Arbeit in der wechselseitigen Bedingtheit von individueller Anpassung und gesellschaftlicher Kontextualisierung verstehen. Sie kennen das dafür relevante Erklärungs- und Handlungswissen und sind in der Lage, Fachkonzepte und Arbeitsweisen (Methoden und Prinzipien) der Sozialen Arbeit anzuwenden und daraufhin zu überprüfen, ob sie den Erfordernissen des Handlungsfeldes oder der Zielgruppe gerecht werden. Die Studierenden sind in der Lage aktiv die Rolle und die Relevanz ihres Körpers für ihre Arbeit in der Praxis zu reflektieren. Dabei werden sie sich mit Chancen und Grenzen des Körpers als Arbeitsmittel auseinander gesetzt haben und können ihre eigene Verletzlichkeit reflektieren. Die Studierenden kennen die professionellen Anforderungen an ein Praktikum sowie die persönlichen und fachlichen Maßstäbe für eine geeignete Praxisstelle und ein erfolgreiches Praktikum.
Prüfungsleistung
Voraussetzung: • Arbeitsfeldanalyse 6-8 Seiten Modulabschlussprüfung: • Präsentation (20 Minuten) + Hausarbeit 5 Seiten
Literatur (1)
- Literaturliste wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original