Module

Schriftsachverständiger II

Writing Expert II

6 LPSoSeDE

Voraussetzungen

Empfohlen, im Wortlaut

Kenntnis des Stoffes des Vorkurs und von Modul • 14235 Labor I

Inhalte

Allgemein handelt es sich sich bei forensischen Handschriftenuntersuchungen um eine Identifizierung anhand des menschlichen Schreibverhaltens. Die vertiefende Graphologie wird im Zuge dieses Moduls inhaltsbezogen und abschließend gelehrt. Ist es geboten, Verfahren und methodische Herangehensweisen zu spezialisieren, so kommt nach der Inaugenscheinnahme, die Stereomikroskopie mit unterschiedlichen Vergrößerungen und mit unterschiedlichen Beleuchtungstechniken, wie die Anwendung von Auf-, Schräg- und Durchlicht, zur Anwendung. Digitalmikroskopie, als ergänzende Untersuchung auf Basis von UV-Absorption/Reflexion, UV-Fluoreszenz, IR-Absorption und IR-Lumineszenz Variante, sind weitere Vorgehen und Arbeitsweisen, die als besondere Anwendungen explizite Inhalte dieses Moduls sind. • Vertiefung Schriftsachvergleich (tiefenpsychologische Theorien und Persönlichkeitsmodelle) • Graphologische Mustergutachten • physikalische Untersuchungsmethoden zur Prüfung und Untersuchung bei Schriftstücken • Erstellung eines Gerichtsfesten Gutachtens

Lernziele

Die Studierenden kennen grundsätzliche Methoden und können dazu entsprechende Praxis-Anweisungen forensischer Handschriftenuntersuchungen durchführen. Sie klären die Frage, ob eine vorliegende Unterschrift oder Textschrift von einer bestimmten Person stammt, also identifizieren eine Person anhand des menschlichen Schreibverhaltens.Die Studierenden sind in der Lage, das Ziel der Untersuchungen so festzustellen, dass sie den ungefähren Zeitraum der handschriftlichen Entstehung, angeben zu können. Sie können die erforderlicher Analysen und Verfahren eigenständig durchführen.

Prüfungsleistung

• Portfolio, 5 Seiten ergänzt (Bewertung von Projekten/Ausarbeitungen)

Literatur (6)
  • Standard Guide for Test Methods for Forensic Writing Ink Comparison (ASTM-Standards. No E 1422-91)
  • The Scientific Examination of Documents – Methods and Techniques (Ellen, 1997).
  • Forensische Handschriftvergleichung. Heidelberg. Kriminalistik Verlag (Hecker, 1993)
  • Optical Methods in the Examination of Questioned Documents (Mathyer, 1986)
  • Gerichtliche Schriftvergleichung - Einführung in Grundlagen, Methoden und Praxis (Michel, 1982)
  • Physikalisch-technische Methoden der forensischen Schriftuntersuchung (Pfefferli, 1989)

Bemerkungen

Das Modul ist nur für Studierende des weiterbildenden Studiengangs 'Forensic Sciences and Engineering' (gebührenpflichtig) zugelassen. Weitere Teilnehmer können im Einzelfall gegen Gebühr für das Modul über das BTU-Weiterbildungszentrum zugelassen werden.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 19.10.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU