Urban Future Making - Neue Orte und Freiräume gestalten
Urban Future Making - Creating new and open Places
6 LPunregelmäßigDEFÜS
Voraussetzungen
Empfohlen, im Wortlaut
keine - das Modul ist offen für alle Studiengänge und Studienjahre
Inhalte
Wie können wir, ausgehend vom direkten Lebensumfeld, unser Quartier, unsere Stadt oder unser Dorf gemeinsam weiterentwickeln und gestalten? Studierende erarbeiten eigene praxisbezogene Teilprojekte vor Ort, die auf öffentliche und kulturelle Neuerungen zielen. Bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Teilprojekte sowie der Mitarbeit in einem Living Lab/Reallabor, üben Studierende die Erarbeitung fachlicher Themen, Teamarbeit, Projektorganisation sowie das Initiieren von Ko-Gestaltungs-Prozessen. Dabei erlangen sie Transformationswissen, Diskursfähigkeit, Umsetzungskompetenz und Kommunikationsfähigkeiten. Das Modul ist an den Querschnittsthemen Urbanität, nutzerbasierte Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Demokratie und Gemeinwohl (Commons) orientiert. Dazu gehören u.a. die Schaffung neuer Freiräume, das öffentliche Thematisieren von Veränderungen, offene Diskussionen, das Entwickeln neuer Aufenthaltsqualitäten, neue Kreislaufprozesse, das Verstehen von Akteurskonstellationen und gemeinwohlorientierter Strukturen sowie das Vernetzen Interessierter und Aktiver. Im Modul werden Praxiserfahrung mit Theorieansätzen in Beziehung gesetzt und reflektiert sowie Grundlagen der Ko-Gestaltung, Praxis- und Designforschung vermittelt.
Lernziele
In Auseinandersetzung mit Theorie wird praxisbezogen und lokal an einer nachhaltigen, gemeinwohlorientierten und zukunftsgewandten Entwicklung gearbeitet. Vor Ort sollen neue Möglichkeiten des Zusammenkommens, des gemeinsamen Gestaltens und Entwickelns geschaffen werden (Co-Creation). Dafür werden in Teilprojekten eigene Formate und Aktionen entwickelt und Vernetzungen aufgebaut. Nach der Teilnahme am Modul können Studierende offene Problemstellungen raumbezogen eingrenzen, in kollaborativen Prozessen interdisziplinär arbeiten, schrittweise eine transdisziplinäre Zusammenarbeit organisieren sowie ihre Arbeit kommunizieren.
Prüfungsleistung
- thematisches Referat, begleitende Übungen, Mitarbeit und eigene Inputs (50 %) - Vor-Ort-Umsetzung eines Teilprojekts in Gruppenarbeit mit schriftlicher Dokumentation ca. 15 A4-Seiten (50 %)
Literatur (1)
- Wird im Laufe des Seminars bekannt gegeben.
Bemerkungen
FÜS-Modul
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original