Module

Besonderes Umweltrecht I

Special Environmental Law I

6 LPSoSeDE

Voraussetzungen

Empfohlen, im Wortlaut

Kenntnisse des Stoffes der Module • 12225 Staats- und Verwaltungsrecht • 12226 Umweltrecht

Inhalte

Grundzüge des Umweltrechts, einschließlich der Einordnung im Rechtssystem insgesamt; Grundzüge des Umweltvölkerrechts, der europäischen Umweltrechtsregelungen, Staatsziel Umweltschutz im GG, Allgemeines und besonderes Umweltrecht; Grundzüge des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens, des Kreislaufwirtschafts-, des Bodenschutz-, des Wasser- und des Naturschutzrechts; Einführung in das Umwelthaftungs- und Umweltstrafrecht. Schwerpunkt ist das Bundes-Bodenschutzgesetz und die Bodenschutz- und Altlastenverordnung; Abgrenzung zu anderen (Umwelt-)Gesetzen, die bodenschutzbezogene Regelungen enthalten. Detaillierte Vermittlung folgender Inhalte: Altlastenerfassung, Sanierungsverantwortliche, Sanierungsmaßnahmen, Sanierungsplan und -vertrag, Kostenfragen und Haftungsbegrenzungen. Zur Ergänzung der theoretischen Inhalte werden im Laufe der Veranstaltung Gerichtsurteile zum Bodenschutz- und Altlastenrecht vorgestellt und besprochen sowie unterschiedliche öffentlich-rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Altlastenfällen anhand von Praxisbeispielen, ggf. im Rahmen einer Exkursion, erarbeitet. Grundlagen umweltrechtlicher Genehmigungsverfahren unter Berücksichtigung von Planungsentscheidungen; besonderes Augenmerk wird auf den Klimaschutz gelegt, also auf Planungs- und Genehmigungsverfahren für Anlagen erneuerbarer Energien sowie für die für die Dekarbonisierung notwendige Infrastruktur (z.B. Wasserstoffpipelines) anhand praktischer Beispiele, ggf. im Rahmen einer Exkursion. In den Seminaren zur Vorlesung, von denen die Teilnehmenden eines auswählen, werden spezifische Themen vertieft behandelt, u.a. • das Bodenschutz- und Altlastenrecht einschließlich spezifischer verwaltungsverfahrensrechtlicher Regelungen und vertraglicher Gestaltungsmöglichkeiten; • Planungs- und Genehmigungsverfahren für Vorhaben erneuerbarer Energiegewinnung und Dekarbonisierungsprojekte (z.B. Genehmigungsrecht zu Wasserstofftechnologien und Energieleitungsinfrastruktur). Die Seminarthemen können wechseln.

Lernziele

Mit erfolgreichem Abschluss des Moduls haben die Studierenden die Grundzüge des Umweltrechts verstanden und können diese anwenden. Zugleich sind die Studierenden in der Lage, ein umweltrechtliches Genehmigungsverfahren zu initiieren, zu begleiten und durchzuführen, sowie die grundlegenden Fragen - sowohl in materiell-rechtlicher Hinsicht, als auch im Hinblick auf Formalien und das Verfahren - beantworten zu können.

Prüfungsleistung

• Präsentation, 10 Minuten mit anschließender Diskussion (20 %) • Hausarbeit von 5 Seiten nach vorgegebener Struktur (80 %)

Literatur (11)
  • Beck-Texte im dtv „Umweltrecht“ (Nr. 5533) – jeweils aktuelle Auflage!
  • Ggf. VwGO
  • Ggf. VwVfG
  • Albrecht et al., International Environmental Law (IEL) – Agreements and Introduction, 6. Aufl. 2022
  • Peters/Hesselbarth/Peters, Umweltrecht, Aufl. 2015
  • Kloepfer, Umweltrecht, 4. Aufl. 2016
  • Koch/Hofmann/Reese, Handbuch Umweltrecht, Auf. 2024
  • Schlacke, Umweltrecht, Aufl. 2023
  • Storm, Umweltrecht. Aufl. 2020
  • Knopp/Albrecht, Altlastenklauseln, 2. Auf. 2003
  • Knopp/Albrecht, Altlastenrecht in der Praxis, 2. Aufl. 1998

Bemerkungen

Voraussichtlich erst im Angebot zum Sommersemester 2027. Aktuell kann das Modul 14171 (Umweltrecht Vertiefung) genutzt werden.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU