Logisch-mathematische Grundlagen der Medien- und Kulturwissenschaft
Logical-mathematical Foundations of Media Studies, Cultural studies and Humanities
6 LPunregelmäßigDEFÜS
Inhalte
Im Seminar werden Analyse- und Interpretationsmethoden vorgestellt, evaluiert und von den Studierenden auf unterschiedliche Objektbereiche (siehe hierzu Lernziele) angewandt. Dabei handelt es sich vor allem um die Methoden der: • strukturalen (mathematisch-logischen) Subtext- und Diskursanalyse • strukturalen Textanalyse • Semiotik/Zeichentheorie • (klassischen) Rhetorik • Performanz-Analyse
Lernziele
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können die Studierenden Texte und Diskurse unterschiedlicher Medien sowie performative Akte/Handlungsweisen – auf der Basis formaler sowie logisch-mathematischer Modellierungen – analysieren und interpretieren und die Analyseergebnisse multimedial kommunizieren.
Prüfungsleistung
• Referat 20 Minuten sowie Protokoll/Thesenpapier (40 %) • erfolgreiche Absolvierung einer Projektarbeit oder Essay 8-12 Seiten oder praktische Arbeit in entsprechendem Umfang (60 %)
Literatur (3)
- Peter Klimczak: Formale Subtextanalyse. Kalkülisierung von Narration und Interpretation. Münster: Mentis 2016.
- Stephanie Großmann et al.: Filmsemiotik. Einführung in die Analyse audiovisueller Formate (mit Stephanie Großmann, Dennis Gräf, Hans Krah und Marietheres Wagner). Marburg: Schüren 2017.
- Peter Klimczak: Formale Logik als Organon der Medienwissenschaften. Cottbus: Univ.-Habil. 2018.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original