Queere* Anti-Gewalt-Arbeit
Queer* Anti-Violence-Work
9 LPSoSeDE
Inhalte
• (geschichtliche) Entwicklungen der queeren* Anti-Gewalt-Arbeit • Aktuelle Debatten und zahlenbezogene Entwicklungen im Rahmen der queeren* Anti-Gewalt-Arbeit • (bundesweite) Netzwerkstrukturen in der queeren* Anti-Gewalt-Arbeit • Reflektion der eigenen gesellschaftlichen Situiertheit und professionellen Rolle • Theorien und Methoden zur Erstellung von Schutz- und Awareness-Konzepten und deren Überarbeitungen • Community Justice
Lernziele
Die Studierenden können die geschichtlichen Entwicklungen und methodischen Vorgänge queerer* Anti-Gewalt-Arbeit verstehen, zusammenfassen und sich zu ihnen positionieren. Sie verfügen über konzeptionelle Werkzeuge und können diese im Interesse der Adressat*innen sowie Vereins- bzw. Institutionsstrukturen praktisch anwenden. Hierbei sind sie befähigt, sich selbst in ihren Positionen zu reflektieren. Des Weiteren besitzen die Studierenden die Fähigkeiten, sich selbst (mit anderen) zu organisieren, fachlich auszutauschen und Arbeitsaufgaben selbstständig zu gestalten.
Prüfungsleistung
• Hausarbeit, 25.000 – 30.000 Zeichen
Literatur (3)
- Lüter, Albrecht/ Sarah Riese/ Almut Sülzle (2020): Berliner Monitoring Trans- und homophobe Gewalt. Erste Ausgabe: Schwerpunktthema Lesbenfeindliche Gewalt. Camino: Berlin.
- Ohms, Constanze (2000): Gewalt gegen Lesben. Erste Auflage. Querverlag: Berlin.
- Queere Bildung e.V. (2024): Schutzkonzepte in der queeren Bildungsarbeit. Arbeitsheft zur Einführung in Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt für queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekte. 1. Auflage. [online-Dokument]. Verfügbar über: https://queere-bildung.de/neuerscheinung-arbeitsheft-schutzkonzepte-in-der-queeren-bildungsarbeit/ [28.01.2025].
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original