Module

Kardiovaskuläres und kardiorespiratorisches System

Cardiovasculare und Cardiorespiratory System

10 LPSoSeDE

Inhalte

• Spezifische und versorgungsrelevante Pathologien • Herz-Kreislauf-System: arterielle Hypertonie, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, periphere arterielle Verschlusskrankheit • Respirationssystem: COPD, Asthma bronchiale, Pneumonie, obstruktive und restriktive Ventilationsstörungen • Stoffwechsel: Metabolimus, Adipositas • Renales System: chronische Nierenerkrankungen und Konsequenzen für Belastbarkeit, Training und Risikomanagement • Angiologie/Lymphologie: venöse Insuffizienz, Thrombose/ Thromboserisiko, Lymphödem, Prophylaxen Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie • Herz-Kreislauf-System • Respirationssystem • renales System • Stoffwechselsystem • Immunologische und entzündliche Prozesse Versorgungsstrategien und physiotherapeutische Maßnahmen • Diagnostik und Monitoring • Akutversorgung und Risikomanagement • Prävention- und Rehabilitationsstrategien im Kontext internistischer Erkrankungen • Internistische Assessments • Prävention und Rehabilitation • Belastungssteuerung und Trainingslehre • Patientenedukation und Selbstmanagement • Hydrotherapie, Kompressions- und Entstauungstherapie und weitere physikalische Maßnahmen • Einzel- und gruppentherapeutische Interventionen • Interprofessionelle Zusammenarbeit • Trainingslehre mit Fokus auf Ausdauer und Kraftausdauertraining • Sportmedizinische und bewegungsmedizinische Aspekte körperlicher Aktivität im Kontext kardiovaskulärer, kardiorespiratorischer und metabolischer Gesundheit. Inhalte sind die positiven Effekte von Bewegung und Training auf körperliches Wohlbefinden, Ausdauerfähigkeit, Herz-Kreislauf-Funktion, respiratorische Leistungsfähigkeit und Stoffwechselparameter. Auf Grundlage des Ansatzes „Exercise is Medicine” werden bewegungsbezogene Beratung, Belastungssteuerung, Trainingsplanung, Monitoring relevanter Vitalparameter sowie Möglichkeiten der Verhaltensänderung, behandelt. • Pulmonale Rehabilitation inklusive Atemtherapie, Belastungssteuerung und Selbstmanagement, Monitoring relevanter Vitalparameter sowie indikations- und kontextbezogener Anpassung atemtherapeutischer Maßnahmen in Akutversorgung, Prävention und Rehabilitation • Hydro-, Thermo- und Inhalationstherapie sowie Komplexe Physikalische Entstauungstherapie im Kontext Iymphologischer und internistischer Krankheitsbilder • Indikationsbezogene massagetherapeutische Basisverfahren, insbesondere detonisierende Streichungen im Bereich der Atemhilfs-, Thorax- und Interkostalmuskulatur, sowie Einordnung klassischer Massage, Bindegewebsmassage und ausgewählter Sonderformen unter Berücksichtigung von Indikationen und Kontraindikationen • Grundlagen der Elektrotherapie, Licht- und Strahlentherapie einschließlich Sicherheitsaspekten bei internistischen Erkrankungen • Einordnung hydro-, balneo-, thermo- und inhalationstherapeutischer Maßnahmen in Bezug auf Atemtherapie, Sekretmanagement, Tonus- und Schmerzregulation, Durchblutungsförderung, Ödemmanagement, Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, Belastungssteuerung und Vorbereitung aktiver physiotherapeutischer Interventionen

Lernziele

Praktisches Handeln Die Studierenden sind in der Lage: • eine strukturierte, personenzentrierte physiotherapeutische Diagnostik bei kardiovaskulären, kardiorespiratorischen, nephrologischen, metabolischen, angiologischen und Iymphologischen Krankheitsbildern zu planen und durchzuführen • internistische Assessments, Vitalparameterkontrolle, Belastungsdiagnostik, Monitoring und funktionelle Verlaufsbeurteilungen indikationsbezogen anzuwenden und ICF orientiert zu dokumentieren • physiotherapeutische Befunde bei ausgewählten internistischen Erkrankungen fallbezogen zu analysieren und daraus geeignete Behandlungsansätze abzuleiten • physiotherapeutische Interventionen wie Atemtherapie, Frühmobilisation, Training, Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, Patientenedukation und Selbstmanagementförderung zu planen, durchzuführen, anzupassen und zu evaluieren • Belastungssteuerung und Bewegungsförderung auf Grundlage von Exercise is Medicine sicher und unter Berücksichtigung von Warnzeichen, Kontraindikationen und Belastbarkeit einzusetzen Wissenschaft und Forschung Die Studierenden sind in der Lage: • anatomische, physiologische und pathophysiologische Grundlagen der betroffenen Organsysteme zu erklären und für Diagnostik, Therapieplanung und Clinical Reasoning abzuleiten • evidenzbasierte Empfehlungen, Leitlinien und wissenschaftliche Grundlagen zu recherchieren, kritisch einzuordnen und fallbezogen auf physiotherapeutische Entscheidungen zu übertragen • diagnostische Verfahren und funktionelle Outcome-Parameter sowie bewegungsmedizinische Konzepte und Modelle der Verhaltensänderung in ihrer Bedeutung zu reflektieren und einzuordnen Professionalität Die Studierenden sind in der Lage: • physiotherapeutische Entscheidungen begründet, sicherheitsorientiert und unter Berücksichtigung von Indikationen, Kontraindikationen, Warnzeichen und professionellen Grenzen zu treffen • Patient*innen ressourcenorientiert zu informieren und dabei eine respektvolle, personenzentrierte und autonomiefördernde therapeutische Haltung einzunehmen • interprofessionelle Zusammenarbeit rollenbewusst und auf Augenhöhe zu gestalten und die physiotherapeutische Perspektive fachlich begründet einzubringen Management & Leadership Die Studierenden sind in der Lage: • physiotherapeutische Untersuchungs- und Behandlungsprozesse strukturiert, zielorientiert, sicher und ressourcenschonend zu organisieren • einzel- und gruppentherapeutische Interventionen unter Berücksichtigung von Sicherheit, Monitoring, Belastungssteuerung und individuellen Anpassungsbedarfen zu planen und anzuleiten • Befund- und Therapieverläufe nachvollziehbar zu dokumentieren und Versorgungsprozesse interprofessionell abgestimmt mitzugestalten Lernen & Entwicklung Die Studierenden sind in der Lage: • eigene Lernbedarfe in Bezug auf internistische Krankheitsbilder, Vitalparameterkontrolle, Atemtherapie, Belastungssteuerung, Trainingsplanung, Patientenedukation und Clinical Reasoning zu identifizieren • Feedback aus Übungs-, Fall- und Prüfungssituationen zur Weiterentwicklung ihres physiotherapeutischen Handelns in internistischen Versorgungskontexten zu nutzen • evidenzbasiertes Wissen zu Bewegung, Training, Atemtherapie, Risikofaktoren, Lebensstil und Selbstmanagement verständlich aufzubereiten und in patient*innenorientierte Beratungs-, Übungs- und Edukationsprozesse zu übertragen

Prüfungsleistung

• Schriftliche Ausarbeitung, 5 Seiten / Planung und Erstellung eines diagnostisch-therapeutischen Prozesses für das in der mündlichen Prüfung abzufragende Fallbeispiel im akuten, subakuten und/oder chronischen Setting (25 %) • Performanz (Anleiten einer Patientengruppe), 30 Minuten (75 %)

Literatur (1)
  • Die für das Modul erforderliche Fachliteratur sowie Literaturempfehlungen werden in der ersten Veranstaltung des Semesters durch die*den Lehrende*n bekannt gegeben.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 17.10.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU