Teilhabeplanung und Recovery
Participation Planning and Recovery
6 LPunregelmäßigDE
Inhalte
• Erklärungsmodelle und Forschungsergebnisse zur Entwicklung von Devianz über den Lebenslauf • Erkenntnisse der Lebenslauf- und Biografieforschung • Lebensspannenaspekte von Vulnerabilität und Resilienz • Recovery • Kommunale und individuelleTeilhabeplanung • Konzepte der Biografiearbeit • Zielgruppenspezifika: Kinder aus suchtbelasteten Familien, Menschen mit frühen Traumatisierungen und Regulationsstörungen, Menschen mit deviantem Verhalten und Erfahrungen mit institutionellen Hilfen (z.B. Psychiatrieerfahrene)
Lernziele
Die Studierenden können sich aktuelle fachwissenschaftliche Diskurse zur Beschreibung und Analyse von Entwicklungsverläufen, -gefährdungen und -potenzialen und deren Auswirkungen auf die Teilhabe aneignen und entsprechende Forschungsergebnisse einbeziehen. Sie sind zur Analyse biografischer Daten und Texte fähig und können andere Fachdisziplinen bei der Beurteilung der Angemessenheit von Hilfeplanungen und -konzepten verantwortlich einbinden. Sie kennen grundlegende Konzepte und Methoden der kommunalen und individuellen Teilhabeplanung und haben sich mit der Unterstützung und Schulung von Betroffenen( wie z.B. Psychiatrieerfahrenen), die sich aktiv an der Konzipierung und Umsetzung des Hilfesystems beteiligen möchten, auseinandergesetzt.
Prüfungsleistung
• Hausarbeit, 15-20 Seiten
Literatur (1)
- Die Unterrichtsmaterialien werden in der ersten Vorlesungswoche bekannt gegeben.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original