Module

Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten

Prevention and Health Promotion in Different Settings

6 LPWiSeDE

Voraussetzungen

Empfohlen, im Wortlaut

Kenntnisse des Stoffes der Module: • 14858 Gesundheitswissenschaften/Public Health • 14857 Forschungsmethoden I

Inhalte

• Bedeutung von Lebenswelten für Gesundheit und Krankheit • Geschichte der Gesundheitsförderung • Rechtliche und politische Rahmenbedingungen der Prävention und Gesundheitsförderung • Theorien und Konzepte der Gesundheitsförderung (z.B. Setting-Ansatz, Empowerment, Partizipation) • Konzepte und Methoden der Bedarfsermittlung • Konzepte zur Maßnahmenentwicklung (z.B. Public Health Action Cycle, Intervention Mapping) • Gesundheitliche Ungleichheiten und das Präventionsdilemma • Prävention und Gesundheitsförderung in verschiedenen Lebenswelten (z.B. Familie, (Hoch-)Schule, Gesundheitseinrichtung, Betrieb) • Digitalisierung in der Gesundheitsförderung • Prävention und Gesundheitsförderung bei verschiedenen Zielgrößen (z.B. Sucht, [beruflichem] Stress, Bewegung, Ernährung, Gesundheitskompetenz, Gewalt, Mental Health, Einsamkeit) • Prävention und Gesundheitsförderung in verschiedenen Zielgruppen (z.B. nach Alter, Geschlecht und Migrationshintergrund) • Akteur*innen der Prävention und Gesundheitsförderung (z.B. ÖGD, Krankenkassen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden) • Konzepte und Modelle der Evaluation und Qualitätssicherung von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung Die Studierenden entwickeln in Kooperation mit einer Praxiseinrichtung ein Präventionskonzept inkl. Bedarfsanalyse, Maßnahmenplanung und Evaluationskonzept.

Lernziele

Die Studierende verfügen über die Kompetenzen, auf der Grundlage von Theorien zur Gesundheit, zum Gesundheitsverhalten und zur Gesundheitsförderung einzelne Maßnahmen sowie komplexere Programme der Gesundheitsförderung zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren. Sie sind in der Lage, diese Kompetenzen auf verschiedene Lebenswelten (z.B. Schule, Krankenhaus, Betrieb), Zielgruppen und Zielgrößen anzuwenden.

Prüfungsleistung

• Präventionskonzept im Umfang von ca. 15 Seiten (70 %) • Präsentation, 15 min (30 %)

Literatur (3)
  • Hurrelmann, K., Richter, M., Klotz, T. & Stock, S. (Hrsg.) (2018). Referenzwerk Prävention und Gesundheitsförderung. Bern: Hogrefe.
  • Kohlmann, C.-W., Salewski, C. & Wirtz, M. A. (2018). Psychologie in der Gesundheitsförderung. Bern: Hogrefe.
  • Tiemann, M. & Mohokum, M. (Hrsg.) (2021). Prävention und Gesundheitsförderung. Berlin: Springer

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 18.10.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU