Module

Frauengesundheit

Women's Health

5 LPWiSeDE

Inhalte

• Förderung der Selbstständigkeit der Frauen und Wahrung ihres Rechts auf Selbstbestimmung während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit unter Einbezug ihrer Lebenssituation, ihrer biographischen Erfahrungen sowie von Diversitätsaspekten unter Beachtung der rechtlichen Handlungspflichten • Verantwortliche Gestaltung des intra- und interprofessionellen Handelns in unterschiedlichen systemischen Kontexten, Weiterentwicklung der hebammenspezifischen Versorgung von Frauen und ihren Familien • Lebensphasen der Frau • Präventionsmaßnahmen zur Frauengesundheit • Frauenrechte und Emanzipation • Gewalt gegen Frauen • Sport und Frauengesundheit • Konzeption und Frauengesundheit • Geschlechtsspezifische Besonderheiten in der Medizin • Internationale Frauengesundheit und Frauenrechte

Lernziele

Die Studierenden • reflektieren die Möglichkeiten und Strategien zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung und schätzen diese in Bezug auf die Versorgungsqualität der Frauen und Familien ein; • setzen sich mit der Bedeutung der Lebensphasen der Frau auseinander und sind sich der biologischen, psychologischen und sozialen Veränderungen bewusst und kennen die jeweiligen Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben; • kennen und erklären die Auswirkungen von psychischer und physischer Gesundheit und Krankheit von Frauen und Familien in verschiedenen Lebensphasen; • reflektieren die Zusammenhänge von Frauengesundheit und Frauenrechten, national und international, kennen

Prüfungsleistung

• Mündliche Einzelprüfung, 20 Minuten

Literatur (26)
  • Bundesministerium für Gesundheit: Nationales Gesundheitsziel. Gesundheit rund um die Geburt. 2017; abgerufen von: https://gesundheitsziele.de/cgi-bin/render.cgi?__cms_page=nationale_gz/geburt.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.) (2011): Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden der Gesundheitsförderung. Neuauflage, Verlag für Gesundheitsförderung, Werbach-Gamburg
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.) (2009): Migration und Gesundheitsförderung. Gesundheitsförderung Konkret. Band 12. BZgA, Köln.
  • Becker, R., Kortendieck, B. (Hrsg.) (2011). Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: VS Verlag.
  • https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/f/frauengesundheit.html
  • DHV (Hrsg.) (2011): Praxisbuch für Hebammen. Erfolgreich freiberuflich arbeiten. Stuttgart, Hippokrates.
  • DHV (Hrsg.) (2012): Geburtsvorbereitung. Kurskonzepte zum Kombinieren. 2. Aufl., Stuttgart, Hippokrates.
  • Dunkley J. (2003). Gesundheitsförderung und Hebammenpraxis. Bern: Huber Verlag.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.) (2009). Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung/Prävention. Gesundheitsförderung Konkret. Bd.10. BZgA, Köln.
  • Hurrelmann, K.; Klotz, T.; Haisch, J.: Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. Lehrbuch Gesundheitswissenschaften - 3. vollständig überarbeitete Auflage, Hans Huber Verlag, Bern 2010
  • https://internationalmidwives.org/
  • Lorenz-Krause R. & Uhländer-Masiak E. (Hrsg.) (2003). Frauengesundheit. Perspektiven für Pflege- und Gesundheitswissenschaften. Berlin: Huber Verlag
  • Madejsky, M. (2010): Lexikon der Frauenkräuter. Inhaltsstoffe, Wirkungen, Signaturen und Anwendungen. 3.
  • Mändle C. & Opitz-Kreuter S. (Hrsg.) (2014). Das Hebammenbuch. Lehrbuch der praktischen Geburtshilfe. (6. Aufl.). Stuttgart: Schattauer Verlag
  • Mittelmark, M. B., Sagy, S., Eriksson, M., Bauer, G. F., Pelikan, J. M., Lindström, B., & Arild Espnes, G. (2017).: The handbook of salutogenesis. - Ebook Springer Open.
  • Römer, A. (2008): Akupunktur für Hebammen, Geburtshelfer und Gynäkologen. 4. Aufl., Stuttgart, Hippokrates.
  • Schäfers R. (2010). Gesundheitsförderung durch Hebammen: Fürsorge und Prävention rund um die Geburt. Stuttgart: Schattauer.
  • Schücking, B. (Hrsg.) (2003). Selbstbestimmung der Frau in Gynäkologie und Geburtshilfe. Frauengesundheit. Göttingen: Vandenhoek und Rupprecht.
  • Stadelmann, I. (2005): Die Hebammen-Sprechstunde. 8. Aufl., Eigenverlag.
  • Stadelmann, I., Wolz, D. (2011): Ganzheitliche Therapien in Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit – für die Kitteltasche. Stuttgart, Deutscher Apotheker Verlag.
  • Stiefel, A., Brendel, K., Bauer, N. Hebammenkunde (2020). Thieme: Stuttgart.
  • Tacke, L., Stüwe, M. (2010): Rückbildungsgymnastik: Die Übungskarten. Stuttgart, Hippokrates. Tacke, L., Stüwe, M. (2013): Wochenbett- und Rückbildungsgymnastik. 3. Aufl., Stuttgart, Hippokrates.
  • Tanzberger, R., Kuhn, A., Möbs, G. (2009): Der Beckenboden – Funktion, Anpassung und Therapie. Das Tanzberger-Konzept. 2. Aufl., München, Urban & Fischer.
  • Weidner, K.,Hellmann, U., Schuster, D., Dietrich, C., Neises, M. (2000). Psychosomatische Gynäkologie und Geburtshilfe, Beiträge der Jahrestagung 2000 der DGPGG und der OGPGG; Psychosozial Verlag; S. 51-60, 63-85, 153-154, 167-175.
  • Weidner, K., Neises, M., Rauchfuß, M. (2008). Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde.
  • https://www.who.int/southeastasia/health-topics/reproductive-health

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 17.10.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU