Module

Zwischen Beats, Drag & Zines - subkulturell, feministisch & widerständig

Inbetween Beats, Drag & Zines – Subcultural, Feminist & Resistant

5 LPSoSeDE

Inhalte

• Ursachen, Formen und Folgen von Diskriminierung, • Forschungsstände zu Diskriminierung (erziehungswissenschaftlich, soziologisch, historisch, sozialpsychologisch, juristisch) und in Bezug auf verschiedene, von Marginalisierung und Ungleichheit betroffenen Gruppen • Inhalte des AGG, Begründung des Diskriminierungsverbotes • Grundlegende Perspektiven aus Gender Studies, Queer Theory & Trauma Studies • Feministische soziale Bewegungen, Subkulturen und dessen Entstehungsgeschichte(n) • Kommunikation in/durch/über widerständige subkulturelle Bewegungen • Aktuelle Trends vom Protestieren und subkulturellen Identitätsbildungen sowie dessen mediale Darstellungen

Lernziele

Die Studierenden sind in der Lage, Formen von Diskriminierung in Gegenwart und Geschichte zu erkennen und zu definieren. Sie haben Kenntnis der verschiedenen Dimensionen kollektiver Zugehörigkeiten (geschlechtliche und sexuelle Identität). Die Studierenden haben sich mit verschiedenen Macht- und Herrschaftsverhältnissen, ihren Ursachen und gesellschaftlichen Funktionen auseinandergesetzt und können einen Bezug in die Theorie und Praxis sowie in die Zielgruppen Sozialer Arbeit herstellen. Sie haben sich selbstreflexiv mit (potentieller) eigener Beteiligung an Diskriminierungspraxen und der Frage von Macht- und Privilegienerhalt in der Gesellschaft beschäftigt sowie mit der Frage, wie Interventionen in sozialpädagogischen Kontexten auf der strukturellen, institutionellen und intersubjektiven Ebene gestaltet werden können. Sie kennen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und können es fallbezogen diskutieren. Die Studierenden sind befähigt, Macht- und Herrschaftsverhältnisse unter dem Fokus von feministischen Widerstandbewegungen & Subkulturen zu betrachten. Hierbei können sie Widerstand definieren, verschiedene Ausprägungen feministischer sozialer Bewegungen differenziert betrachten und deren Kommunikation sowie mediale Darstellungen intersektional und anti-diskriminierend analysieren. Die Studierende verfügen zudem über ein dezidiertes Wissen zu gesellschaftlichen Gedächtniskonstruktionen und dazugehörigen Prozessen des (Nicht-) Erinnerns, welche sie in Relation zu den Bewegungsgeschichte(n) setzen können. Des Weiteren haben sie einen umfassenden Überblick von aktuellen Trends erarbeitet und können sich daraufhin zu den Chancen sowie Herausforderungen für die Soziale Arbeit fachlich positionieren.

Prüfungsleistung

• Präsentation, 15min (60 %) • Schriftliche Analyse, 2-3 Seiten (40 %)

Literatur (6)
  • Ahmed, Sara (2017): Living a Feminist Life. Duke University Press: Durham/ London.
  • Ahmed, Sara (2019): What’s the use? On the uses of use. Duke University Press: Durham/ London.
  • Cvetkovich, Ann (2003): An Archive of Feelings. Trauma, Sexuality, and Lesbian Public Cultures. Duke University Press: Durham/ London.
  • Gago, Verónica (2020): Feminist International. How to Change Everything. Verso: London/ New York.
  • Varatharajah, Sinthujan/ Hilal, Moshtari (2024): Hierarchien der Solidarität. Hierarchies of Solidarity. Wirklichkeit Books.
  • Vey, Judith/ Leinius, Johanna/ Hagemann, Ingmar (Hg*innen) (2019): Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen. Ansätze, Methoden und Forschungspraxis. Edition Politik, Band 82. Bielefeld: transcript Verlag.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU