Diagnostik und individuelle Förderung im Anfangsunterricht
Assessment and Individual Support in Early Primary Education
6 LPWiSeDE
Inhalte
• Funktionen, Formen und Gütekriterien pädagogischer Diagnostik im Anfangsunterricht • Lernstandsdiagnostik in den Bereichen Sprache, Mathematik und Lernen • Beobachtung, Dokumentation und Interpretation von Lern- und Entwicklungsprozessen • Förderdiagnostik und Ableitung individueller Förderbedarfe • Planung und Gestaltung adaptiver, differenzierter und inklusiver Lernangebote • Umgang mit Lernschwierigkeiten und besonderem Förderbedarf • Elternarbeit und multiprofessionelle Kooperation auf Basis diagnostischer Befunde • Classroom Management und Beziehungsgestaltung als Grundlage individueller Förderung
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage, Lernstände von Kindern im Anfangsunterricht in den Bereichen Sprache, Mathematik und Lernen kriteriengeleitet zu erfassen, zu interpretieren und in ihrem pädagogischen Kontext einzuordnen. Sie können auf dieser Grundlage individuelle Förderbedarfe ableiten und adaptive Fördermaßnahmen planen, begründen und reflektieren. Die Studierenden verfügen über grundlegende Kompetenzen zur Dokumentation, Evaluation und Kommunikation von Förderprozessen. Sie sind befähigt, diagnostische Ergebnisse professionell in Elternarbeit und multiprofessionelle Kooperation einzubringen. Dabei berücksichtigen sie Heterogenität, Inklusion und die besonderen Bedingungen des Anfangsunterrichts.
Prüfungsleistung
• Schriftliche Ausarbeitung, 10 Seiten (Portfolio / Fallarbeit, 60 %) Schriftliche Ausarbeitung eines förderdiagnostischen Falls aus dem Anfangsunterricht (z. B. Portfolio oder Fallanalyse mit Diagnostik, Förderplanung und Reflexion) • Präsentation und Diskussion der Ergebnisse, 20 min (40 %) Präsentation einschließlich Diskussion der Ergebnisse der schriftlichen Ausarbeitung
Literatur (1)
- Werden in der ersten Veranstaltungswoche bekannt gegeben
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original