Leit- und Sicherungstechnik
Railway Signalling and Interlocking
12 LPWiSeDEwird nicht mehr angeboten
Voraussetzungen
Empfohlen, im Wortlaut
Elektrotechnik und Elektronik, Grundlagen der Informationstechnik
Inhalte
Teil I - Sicherungstechnik 1 (Grundlagen, 4 SWS) • Grundlagen der Verkehrssicherungstechnik (Theorie, Begriffe, Sicherheitsphilosophie) • Sicherung von Fahrzeugbewegungen (Raumabstand, freie Strecke, Bahnhof, Zugbeeinflussung, Bahnübergänge) • Technische Systeme (Stellwerksbauarten, Elektronischen Stellwerke, Betriebszentralen)Teil II - Sicherungstechnik 2 (technische Anwendungen, 4 SWS) • Signaltechnische Elemente (Weichen Signale, Gleisfreimeldung, Grundschaltungen, Stromversorgung, Rechnersysteme) • Planung von Signalanlagen (System der Planunterlagen, Grundsätze, rechnergestützte Methoden) • Prüfung und Abnahme von Signalanlagen (Aufgaben, Rechtsvorschriften, Inbetriebsetzung) • Betreiben von Signalanlagen (Wartung und Instandhaltung, Inspektionen)
Lernziele
Nach der Teilnahme am Modul kennt der Studierende die System- und wesentliche Bauteiltechnik der LST-Anlagen der Eisenbahnen. Er hat Kenntnisse zu wesentlichen Prozessen des Planens, des Baus und der Erhaltung von LST-Anlagen erworben.
Prüfungsleistung
Voraussetzung für die Modulabschlussprüfung: • erfolgreiche Bearbeitung von drei Übungsaufgaben, bis 13. VL-WocheModulabschlussprüfung: • mündliche Prüfung, 45 min.
Literatur (2)
- Lorenz, Manfred: Stellwerkstechnik Bände 1 bis 3. Eigenverlag 1998 und 2001. EBO, ESO
- DB AG: Richtlinien 301, 809, 818 (Signalanlagen planen und vorhalten), 819 (LST-Anlagen planen) und 892
Bemerkungen
Für den Fall, dass die in dieser Beschreibung genannten Lehr- und Prüfungsformate nicht wie angekündigt stattfinden dürfen (Corona o.ä.), gelten die auf der Lehrstuhlhomepage https://www.b-tu.de/fg-eisenbahn/lehre/lehrveranstaltungen veröffentlichten Informationen! Für den Fall, dass das Modul nicht gemäß der vorliegenden Beschreibung gelehrt bzw. geprüft werden kann (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes), gelten die auf einschlägigen Plattformen (z.B. Homepage bzw. Moodle) kommunizierten Alternativen.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 15.10.2026Original