Netzleit- und Informationsprozesse für Bahnen
Network Scheduling and Information Systems
10 LPWiSeDEwird nicht mehr angeboten
Voraussetzungen
Empfohlen, im Wortlaut
• Rechnernetze und Betriebssysteme • Leit- und Sicherungstechnik • Verkehr und Betrieb von Spurbahnen • Systemtheorie der Netzleit- und Informationsprozesse
Inhalte
Teil I - Systemtheorie Netzleit-/Informationsprozesse (2 SWS) 1. technische Zuverlässigkeit 2. Instandhaltungstheorie 3. Risiko und Sicherheitsnachweise 3.1 Fehlerbaumanalyse 3.2 CENELEC-Betrachtungen 3.3 SIL und Anforderungsklassen 3.4 Praktische Beispiele Teil II - Struktur und Technologie der Netzleitsysteme (4 SWS) 1. Systemstrukturen und Leittechnik 2. Planung und Disposition (Betriebszentralen, ZN und ZL) 2.1 Betriebsplanung und Dispositionsverfahren 2.2 Betriebszentralen und untergeordnete Strukturelemente 3. Sicherheits- und Informationssysteme 4. Baugrundsätze 5. Interoperabilität in Europa 5.1 Technische Spezifika (TSI) 5.2 ETCS (Europaen Train Control System) 5.3 Zulassungs- und Überwachungsverfahren
Lernziele
Nach der Teilnahme am Modul kann der Studierende wissenschaftliche Methoden der Risikoanalyse und des Sicherheitsnachweises, insbesondere für Netzleit- und Informationssysteme der Bahnen, inkl. Konsequenzen für die Vorhaltung bzw. Instandhaltung dieser Systeme anwenden. Er hat Kenntnisse über technologische, methodische und strukturelle Aspekte verschiedener Netzleit- und Informationssysteme öffentlicher und nicht-öffentlicher Bahnen in Deutschland und Europa erworben.
Prüfungsleistung
• Klausur, 120 min.
Literatur (5)
- Umdrucke
- Skripte
- Richtlinien
- Tabellenbücher, TSI, KoRil und Ril der DBAG
- Schriften des VDV
Bemerkungen
Für den Fall, dass das Modul nicht gemäß der vorliegenden Beschreibung gelehrt bzw. geprüft werden kann (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes), gelten die auf einschlägigen Plattformen (z.B. Homepage bzw. Moodle) kommunizierten Alternativen.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 20.10.2026Original