Interkulturelle Handlungsfähigkeit für Anfänger
Intercultural Competence for Beginners
6 LPSoSeDEAuslaufmodul
Inhalte
Studierende erwerben die Kompetenz, Diversitäts- und Ungleichheitsphänomene aus der kultursoziologischen und kulturwissenschaftlichen Perspektive zu verstehen und ihre Entstehung sowie ihre Wirkmächtigkeit in der sozialen Welt zu analysieren. Dabei erlernen sie die Analyse und Einordnung wissenschaftlicher Argumentation und die Entwicklung theoriegeleiteter Fragestellungen.
Lernziele
Das Modul vermittelt kultursoziologische und kulturwissenschaftliche Ansätze, die die Prozesse sozialer Platzierung und Hierarchisierung im Forschungsfeld zu „Interkulturalität“ erklären. Es führt die Studierenden in eine Reihe spezialisierter Forschungsbereiche ein, die Kategorisierungen (z.B. „Wir“ vs. „Andere“ oder „Mehrheit“ vs. „Minderheit“), Implikationen für die Privilegierung und Benachteiligung sowie die ungleiche Verteilung von Lebenschancen erörtern. Dabei werden z.B. Theorien der Migrations- und Ethnizitätsforschung, Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung sowie Ungleichheitstheorien diskutiert und gemeinsam auf die aktuellen sozialen Phänomene bezogen. Die im Modul erworbenen Kenntnisse erlauben den Studierenden: • die zentralen Grundpositionen und Methoden der kultursoziologischen und kulturwissenschaftlichen Forschung zu verstehen • den Zusammenhang zwischen Kultur und anderen gesellschaftlichen Phänomenen nachzuvollziehen und zu erklären • Texte selbstständig zu analysieren, zu vergleichen und argumentativ auf die sozialen Phänomene anzuwenden
Prüfungsleistung
• Referat zur Pflichtlektüre, 15 min. pro Person (50%) • 5 Zusammenfassungen anhand von Essayfragen, je 2-3 Seiten (50%) • Aktive Mitarbeit in Form von Textlektüre und -diskussion
Literatur (1)
- werden bekannt gegeben
Bemerkungen
Für den Fall, dass das Modul nicht gemäß der vorliegenden Beschreibung gelehrt bzw. geprüft werden kann (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes), gelten die auf einschlägigen Plattformen (z.B. Homepage bzw. Moodle) kommunizierten Alternativen.
Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 29.09.2026Original