Pflegephänomene im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Kindheit
Nursing Phenomena within the Context of Pregnancy, Birth and Childhood
5 CPWinterDE
Contents
• Phänomenen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt • Anatomie/Physiologie: weibliche Geschlechtsorgane, weiblicher Zyklus, Hormone, Stillen, Fetalkreislauf • physiologische und pathologische Schwangerschaft, Störungen und Erkrankungen der Geschlechtsorgane, unerfüllter Kinderwunsch • Pflegeprozess (inklusive NANDA, NIC) im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, Eltern-Kind-Bindung, Säuglingspflege – insbesondere Beobachtung und Einschätzung der Mutter-Kind-Bindung, Stillen, Lochien, plötzlicher Kindstods • Konzepte Rooming In, Infant Handling • Erkennen und Einschätzen von Risiken (Thrombose, Infektionen, Beckenbodenschwäche) und Prophylaxen • gynäkologische, pädiatrische und dermatologische Erkrankungen • interprofessionelle Zusammenarbeit: Hebammen, Stillberaterin, Gynäkolog/in, Pädiater/in • Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von ausgewählten Störungen im Bereich der Haut (Neurodermitis, Kinderkrankheiten, Psoriasis) und der Geschlechtsorgane (Endometriose, Myome, Geschlechtskrankheiten, Anomalie) • Family Health Nursing und Theorie des systemischen Gleichgewichts Friedemann • Diversität in Familienbeziehungen • Pflege gesunder und kranker Kinder und deren Eltern unter Berücksichtigung der kindlichen Entwicklung • pflegerisches Handeln bei ausgewählten Gruppen von Pflegebedürftigen und in biographischen Übergangsphasen (z.B. Begleitung einer Wöchnerin, Begleitung von Männern mit Seminomerkrankung)
Learning outcomes
Die Studierenden • sind für die Bedeutung von Phänomenen sensibilisiert, die Schwangerschaft und Geburt begleiten; • erfassen den Unterstützungs- und Beratungsbedarf von Familien bei Geburt, Familienbildung und Rollenfindung auch unter diversitätsspezifischen Aspekten • unterstützen Frauen und Familien vor und nach der Geburt eines Kindes (physiologische Geburt, nach Sectio und Episiotomie) bedarfsorientiert mit kompensatorischen, teilkompensatorischen oder edukativen Pflegeinterventionen (inklusive alternativer Therapieansätze); • begleiten Frauen und Familien bei Krisen und in Verlustsituationen (plötzlicher Kindstod, Abtreibung) ethisch verantwortlich und situationsangemessen; • beschreiben Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie grundlegender pädiatrischer Erkrankungen; • erläutern Grundlagen der Pflege von Säuglingen und Kindern (Haut- und Körperpflege, Ernährung) und wenden sie unter Anleitung an; • reflektieren Grundsätze der Betreuung von Kindern im Krankenhaus (Charta) kritisch; • sind für die Bedeutung von Phänomenen sensibilisiert, die im Zusammenhang mit Erkrankungen der Sexualorgane, sexual übertragbarer Erkrankungen und der Haut auftreten; • beschreiben Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Haut; • erörtern evidenzbasierte, pflegerische Interventionen bei Menschen mit Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Haut und wenden kurative und präventive Maßnahmen fachgerecht an.
Assessment
Voraussetzung zur Modulabschlussprüfung: • Pflegeplanung, max. 5 Seiten Modulabschlussprüfung: • Schriftliche Klausur, 120 min (schriftliche Berufsabschlussprüfung) Jede Modulprüfung, die gleichzeitig Teil der staatlichen Prüfung ist, kann nur einmal wiederholt werden
Literature (3)
- DNQP – Expertenstandard (Hrsg.): Förderung der physiologischen Geburt. Osnabrück.
- Menche, N. (Hrsg.) (2016). Biologie, Anatomie, Physiologie (8.Aufl.). München: Urban & Fischer Verlag/Elsevier.
- Schewior-Popp, S., Sitzmann, F. & Ullrich, L. (Hrsg.) (2017). Thiemes Pflege: Das Lehrbuch für Pflegende in Ausbildung (13. Aufl.). Stuttgart: Thieme.
Remarks
B.Sc. Pflegewissenschaft PStO 2020: • Teil der schriftliche Berufsabschlussprüfung. • Gemäß § 7 Abs. 4 der PStO ist für dieses Modul ist nur eine Wiederholungsprüfung möglich.
Source: BTU's module description · retrieved 28 Sep 2026Original