Modules

BackEsc13559

Grundlagen der Tätigkeit der Familienhebamme

Basics: Family Midwife

6 CPSummerDE

Contents

• die Inhalte entsprechen den Aufgaben einer Familienhebamme, sind aber nicht gleichzusetzten mit der Zusatzqualifikation zur Familienhebamme • Förderung und Beobachtung der Entwicklung der Mutter-Kind-Beziehung • Beobachtung der körperlichen, und emotionalen Entwicklung des Kindes • Anleitung zu altersentsprechender Ernährung, Pflege und Förderung • Motivation von Mutter , Vater und Kind in schwierigen Lebensumständen durch Hilfe zur Selbsthilfe • Unterstützung, Beratung und Begleitung von Eltern mit eingeschränkter Fähigkeit zur Alltagsbewältigung • Konfliktberatung in allen Lebenslagen rund um die • Geburt eines Kindes -Alltägliche Hebammentätigkeiten (Vorsorge, -Wochenbettbetreuung, Nachsorge, Stillberatung, etc.) • Begleitung zu Ärzten und Behörden • Netzwerk- und Kooperationsarbeit zur Schließung von Versorgungslücken • Integration der Familie in bestehende Gruppenangebote • Überleitung in weitere Hilfen • Interkulturelle Kompetenz, Diversity, kultursensible Begleitung • Stärkung elterlicher Kompetenzen • Aspekte der Selbstfürsorge und Achtsamkeit für die eigene Gesundheit

Learning outcomes

Die Studierenden • können die umfangreichen Aufgabengebiete der Familienhebamme kennenlernen und die Abgrenzung zu den Aufgaben der Hebamme beschreiben • kennen Rollen und Aufgaben von Familienhebammen im Tätigkeitsfeld FamHeb/ FGKiKP (Familien,- Gesundheit- und Kinderkrankenpflege) und der Verortung im Netzwerk Frühe Hilfen • kennen das Bundeskinderschutzgesetz, KKG, den Aufbau und Regelungen des SGB VIII/ KKG, sowie die Verfahrensweisen im Kinderschutz und den Umgang mit möglichen Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung und wissen, von welchen Institutionen Hebammen unterstützt werden • verstehen Familien im Blick- Lebenswelten von Familien • verstehen die Auswirkungen von Armut auf die Familie, auch im Kontext von Diversität und transkultureller Kontext (Migration), psychischen Belastungen und Störungen • können Kompetenzen von Eltern erkennen und deren Selbstwirksamkeit fördern; kennen Empowerment-Konzepte und können diese anwenden • beherrschen die Bindungs- und Beziehungskonzepte und verstehen die Bedeutung einer achtsame und feinfühlige Wahrnehmung für die Mutter-Kind (Bezugsperson-Kind) – Interaktion • wissen um die Wichtigkeit der Achtsamkeit und Selbstfürsorge für die eigene körperliche und seelische Gesundheit und können dies anwenden

Assessment

• Postererstellung (25 %) • Posterpräsentation in Kleingruppen, je 30 Minuten und 2 Studierende (75 %)

Literature (6)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz – Zentren (Hrsg.) (2008): "In Beziehung kommen ... "Kindeswohlgefährdung als Herausforderung zur Gemeinsamkeit. Köln, Kinderschutz – Zentren Holz, Gerda / Stallmann, Ludger / Hock, Beate (2012): Frühe Förderung von Anfang an. Der Präventionsansatz von "Mo.Ki 0" und die Ergebnisse der Monheimer Neueltern - Studie. Frankfurt, Main, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS)
  • Nakhla, Daniel / Eickhorst, Andreas / Cierpka, Manfred (Hrsg.) (2009): Praxishandbuch für Familienhebammen. Arbeit mit belasteten Familien. Bücher für Hebammen; 6. Frankfurt, Main, Mabuse-Verl.
  • Neu, Kerstin (2008): Kindesvernachlässigung in Risikofamilien. Möglichkeiten zur Verbesserung des Kindesschutzes. Holzmindener Schriften zur sozialen Arbeit "Sozial Denken und Handeln"; 4. Berlin, Mensch – und – Buch - Verl.
  • Sayn - Wittgenstein, Friedrike zu (Hrsg.) (2007): Geburtshilfe neu denken. Bericht zur Situation und Zukunft des Hebammenwesens in Deutschland. Bern, Huber
  • Schneider, Eva (2004): Familienhebammen. Die Betreuung von Familien mit Risikofaktoren. Bücher für Hebammen; 1. Frankfurt, Main, Mabuse - Verl.
  • Stiefel, A., Brendel, K., Bauer, N. Hebammenkunde (2020). Thieme: Stuttgart.

Source: BTU's module description · retrieved 28 Sep 2026Original

Module catalogue · unofficial

Betula is an unofficial project and not part of BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Data as of 21 Oct 2026Winter 2026/27Source: BTU