Musiktheorie/Gehörbildung Klassik II
Music Theory/Ear Training Classical II
6 CPWinterDE
Contents
Tonsatz/Kontrapunkt • Erstellen von klassischen und romantischen Sätzen • Analyse verschiedener Gattungen der klassischen und romantischen Epoche • Spielen von Funktionsreihen (mit Zwischendominanten und alterierten Akkorden) und Satzmodellen (auch modulierend) sowie Kadenz- und Generalbassspiel • Instrumentieren und Arrangieren unterschiedlicher Vorlagen • Harmonische Analyse verschiedener klassischer und romantischer Gattungen mit Hilfe von Funktions- und Stufentheorie Gehörbildung • Notation zwei- und mehrstimmiger Musikbeispiele • Komplexere Rhythmus- und Blattsingübungen Formenlehre • Grundlagen der Formenlehre (Takte, Phrasen, Liedformen etc.) • Polyphone Formen (alte Formen, polyphone Satztechniken, Fugen etc.) • Variationsformen (Passacaglia, Figuralvariationen, Charaktervariationen) • Sonatenhauptsatzform • Analysewerkzeuge zum Verständnis musikalischer Strukturen
Learning outcomes
Nach Abschluss des Moduls können sich die Studierenden mündlich-analytisch, schriftlich-satztechnisch und musikalisch-praktisch mit der Ästhetik und der kompositorischen Beschaffenheit von polyphonen Werken ausgehend von der Barock-Ära bis hin zur Fugentradition des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts auseinandersetzen. Weiterhin kennen sie anhand analytischer, satztechnischer und improvisatorischer Übungen ausgewählte Werke der klassischen und romantischen Musikgeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts. Im Bereich Gehörbildung verfügen sie über erweiterte Hörfähigkeiten im Hinblick auf die Parameter Rhythmik, Harmonik, Melodik und Kontrapunktik, und im Bereich Formenlehre verstehen sie grundlegend die formalen Strukturen und harmonischen Abläufe.
Assessment
• Klausur, 120 min
Literature (1)
- Empfehlungen zu Unterrichtsmaterialien und Hinweise zu begleitender Literatur werden zu Semesterbeginn aktualisiert von den jeweiligen Lehrenden bekannt gegeben.
Source: BTU's module description · retrieved 29 Sep 2026Original