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Außerklinische Hebammenarbeit organisieren und gestalten

Organization and Design of Non-Clinical Midwifery Work

5 CPSummerDE

Contents

• Untersuchung von Wöchnerinnen und Neugeborenen • Überwachen der Rückbildungs- und Heilungsvorgänge • Vorsorge- und Prophylaxemaßnahmen, inklusive Blutentnahmen Säugling • Früherkennung von Erkrankungen • Umgang mit Eltern und deren Beratung und Anleitung in der Säuglingspflege • Stillberatung und -begleitung, sowie künstliche Ernährung des Säuglings • Förderung der Eltern- Kind- Beziehung • Integration des Neugeborenen in die Familie • Kursangebote in Schwangerschaft, Rückbildung und 1. Lebensjahr • Schwangerenberatung mit Untersuchung • Ggf. Teilhabe an außerklinischen Geburten • Organisation des Hebammendienstes/die Hebamme als Einzelunternehmerin • Betriebswirtschaftliche Einblicke in die Freiberuflichkeit • Rechtsformen der Freiberuflichkeit, Unternehmensplanung, -aufbau, -führung: Finanzplanung, Personalmanagement, Leistungserbringung, Dokumentation, Leistungsabrechnung, Buchhaltung, Qualitätsmanagement • Dokumentation und QM in der Freiberuflichkeit • Umgang mit Schnittstellen • Ggfs. Hebammenarbeit in komplexen psychosozialen Problemlagen • Ggfs. Einblick in die Arbeiten in Beratungsstellen, Flüchtlingsunterkünften, Frauenarztpraxis, Praxis für Pränataldiagnostik oder anderen zur ambulanten berufspraktischen Ausbildung von Hebammen geeigneten Einrichtungen • Organisation des Hebammenwesens im Gesundheitssystem – Einordnung der Hebammenleistungen –Gesundheitsfachberufe und deren Stellung im Gesundheitssystem • das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich • Europäische und globale Gesundheitspolitik • Gesundheitsförderung und Prävention • Grundlagen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen

Learning outcomes

Die Studierenden: • betreuen Familien in ihrem häuslichen Umfeld vollumfänglich • benennen und unterstützen Bindungsförderungsprozesse • erkennen, benennen Unterschiede zwischen häuslichem und klinischem Versorgungsauftrag und handeln entsprechend • diagnostizieren regelwidrige Verläufe und kommunizieren im Notfall mit den entsprechenden Schnittstellen • benennen und ziehen in psychosozialen Notlagen von Familien die entsprechenden Unterstützungsangebote hinzu, oder nehmen diese selber in Anspruch • benennen die Herausforderungen einer Soloselbständigen benennen und erarbeiten alternative Konzepte für das eigene Berufsleben • haben ein Gefühl für vielschichtige und komplexe Probleme auf der Gesundheitssystemebene entwickelt und können konstruktiv damit umgehen • treten mit Akteuren des Gesundheitswesens in einen interprofessionellen Austausch und arbeiten verantwortungsbewusst mit anderen Berufsgruppen zusammen. • können eine wissenschaftlich fundierte Position zu Fragen des Gesundheitssystems und der Gesundheitsversorgung beziehen • setzen sich mit den bestehenden Strukturen auseinander und können das nationale System mit den Strukturen in internationalen Systemen vergleichen und kritisch bewerten • reflektieren ihre Berufsrolle innerhalb des Gesundheitssystems • definieren gesundheitsökonomische Sachverhalte und Ziele im gesundheitspolitischen Rahmen • analysieren die Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns im Gesundheitssystem und die Schnittstellen zu anderen Professionen im Gesundheitswesen • entwickeln professionelle und konstruktive Ansätze zur interdisziplinären Verständigung und tragen so zur Verbesserung der Interdisziplinarität und Interprofessionalität bei • können Grundlagen des Qualitätsmanagements vermitteln und wenden Instrumente der Qualitätssicherung im interdisziplinären Kontext an Die Lernziele entsprechend den Kompetenzen der HebStPrV, Anlage 1, I, IV, V, VI

Assessment

• wissenschaftliche Hausarbeit, max. 5-6 Seiten ohne Titelblatt, Inhalt- und Literaturverzeichnis

Literature (8)
  • Simon, M. (2017). Das Gesundheitssystem in Deutschland: Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. 6., Auflage. Bern: Hogrefe-Verlag.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.) (2011): Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden der Gesundheitsförderung. Neuauflage, Verlag für Gesundheitsförderung, Werbach-Gamburg
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.) (2009): Migration und Gesundheitsförderung. Gesundheitsförderung Konkret. Band 12. BZgA, Köln.
  • Dunkley J. (2003). Gesundheitsförderung und Hebammenpraxis. Bern: Huber Verlag
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.) (2009). Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung/Prävention. Gesundheitsförderung Konkret. Bd.10. BZgA, Köln.
  • Mändle C. & Opitz-Kreuter S. (Hrsg.) (2014). Das Hebammenbuch. Lehrbuch der praktischen Geburtshilfe. (6. Aufl.). Stuttgart: Schattauer Verlag
  • Lorenz-Krause R. & Uhländer-Masiak E. (Hrsg.) (2003). Frauengesundheit. Perspektiven für Pflege- und Gesundheitswissenschaften. Berlin: Huber Verlag
  • Rosenbrock, R. & Gerlinger, T. (2014). Gesundheitspolitik. Eine systematische Einführung. 3. Auflage. Bern: Hans Huber.

Source: BTU's module description · retrieved 29 Sep 2026Original

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Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Data as of 21 Oct 2026Winter 2026/27Source: BTU