Module

Schulpraktische Studien / Praktisches Studiensemester

Work Placement Semester

20 LPWiSeDE

Voraussetzungen

Zwingend, im Wortlaut

Für alle Fachrichtungen erfolgreicher Abschluss der Module: • 12355 Gestaltung und Steuerung beruflicher Lehr- und Lernprozesse • 11667 Diagnostik von Lernprozessen und Lernergebnissen zusätzlich für die Fachrichtung Pflege: • 11654 Didaktik der beruflichen Fachrichtung Pflege zusätzlich für die Fachrichtung Therapie/Ergo- und Physiotherapie: • 11656 Didaktik der beruflichen Fachrichtung Therapie zusätzlich für die Fachrichtung Labordiagnostik • 11660 Didaktik der beruflichen Fachrichtung Labordiagnostik

Empfohlen, im Wortlaut

Kenntnis des Stoffs der Module • 11663 Berufsfelddidaktik in der beruflichen Fachrichtung Gesundheit • 11668 Berufsbildungsforschung (gleichzeitige Teilnahme möglich) • 12357 Ausbildungsprojekt in der beruflichen Bildungspraxis – Forschendes Lernen (gleichzeitige Teilnahme möglich)

Inhalte

Zielsetzungen und Aufgaben im Praxissemester; forschendes Lernen in den SPS; Anbahnung professionellen Lehrerhandelns; „reflektierte Praktiker/innen“; schul- und unterrichtspraktische Anforderungen in beruflichen Schulen des Gesundheitswesens; Schulleben und Organisationsstrukturen beruflicher Schulen des Gesundheitswesens, Planung, Gestaltung, Reflexion und Evaluation eigener Unterrichtsreihen; Kollegiale Hospitationen; kollegiale Beratung; Reflexion von „Unterrichtsstörungen“; Lerndiagnostik; Ausgestaltung der Lernortkooperation; Rolle der Lehrenden und Lernenden; Beziehungsgestaltung; Didaktische Kompetenzentwicklung Das Praktikum im Studiengang 'Berufspädagogik der Gesundheitsberufe' umfasst einen Zeitraum von 16 Wochen.

Lernziele

Die Studierenden • vertiefen ihre pädagogische Handlungskompetenz, indem sie die Erkenntnisse ihrer didaktischen und fachwissenschaftlichen Auseinandersetzungen während des Studiums im Hinblick auf die Bildungspraxis verschränken. • planen, gestalten, reflektieren und evaluieren eigene Unterrichtsreihen auf der Grundlage erworbener fachwissenschaftlicher und bildungswissenschaftlicher (insbesondere didaktischer) Kenntnisse. • wenden Konzepte und Verfahren von Lern- und Leistungsdiagnostik zur Förderung individueller Fähigkeiten exemplarisch an und reflektieren deren Handhabung in der Bildungspraxis. • wirken an der Ausgestaltung der Lernortkooperation mit und reflektieren dabei divergierende Anforderungen der Lernorte. • übernehmen zeitlich befristet Verantwortung für eine Lerngruppe, gestalten die Beziehungen zu den Lernenden und reflektieren sich in der Rolle des Lehrenden/der Lehrenden. • reflektieren ihre pädagogischen Erfahrungen über Hospitationen von und durch Kolleg*innen; holen sich Feedback ein. • begegnen den SPS mit einer Haltung des forschenden Lernens – d.h. sie reflektieren die berufliche Bildungspraxis mit wissenschaftlichen Theorieansätzen und im Hinblick auf eigene berufsbiografische Entwicklungsprozesse. • analysieren und reflektieren eigenen und fremden Unterricht nach didaktischen Kriterien. • reflektieren die Komplexität von Schulalltag respektive pädagogischem Handeln. • sind dafür sensibilisiert, dass sich professionelles Lehrerhandeln im Feld zwischen theoretischem Reflexions- bzw. Begründungswissen, praktischem Handlungs- bzw. einzelfallbezogenem Erfahrungswissen und der Fähigkeit zur Selbstreflexion bewegt. • nehmen Bildungseinrichtungen kriteriengeleitet wahr und reflektieren bedeutsame Strukturen und Aufgaben. • reflektieren die eigene didaktische Kompetenzentwicklung und ziehen Konsequenzen für den weiteren Lernprozess. • vertiefen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur pädagogischen Fallarbeit.

Prüfungsleistung

Voraussetzung zu Modulabschlussprüfung • Erfolgreiche Erstellung eines Portfolios, Umfang 15 Seiten Modulabschlussprüfung • Lehrprobe: Anfertigung einer schriftlichen Unterrichtskonzeption (ca. 15 Seiten), 90-minütiger Unterricht und 30-minütiges Reflexionsgespräch Weitere Regelungen zur Modulprüfung siehe Ordnung für die Schulpraktischen Studien im Master-Studiengang Berufspädagogik im Abschnitt 8.

Literatur (12)
  • Beck, G. & Scholz, G. (1995). Beobachten im Schulalltag. Frankfurt a.M.: Cornelsen Scriptor.
  • Böhmann, M. & Schäfer-Munro, R. (2008). Kursbuch Schulpraktikum. Unterrichtspraxis und didaktisches Grundwissen (2. Aufl.). Weinheim/Basel: Beltz.
  • Böhmann, M. & Schäfer-Munro, R. (2011). Survival-Guide Schulpraktikum. Weinheim/Basel: Beltz.
  • Helmke, A. (2009). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Seelze-Velber: Klett/Kallmeyer.
  • Kiel, E. u.a. (2011). Schule anders sehen: Ein Praktikumsleitfaden für Studierende (4. Aufl.). Donauwörth: Auer.
  • Kretschmer, H. & Stary, J. (1997). Schulpraktikum. Berlin: CornelsenScriptor.
  • Martial, I. v. & Bennack, J. (1997). Einführung in schulpraktische Studien (4. Aufl.). Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren.
  • Meyer, H. (2004). Was ist guter Unterricht? (2. Aufl.). Berlin: Cornelsen Skriptor.
  • Reiber, K. (2008). Forschendes Lernen in schulpraktischen Studien – Methodensammlung. Bielefeld: UVW.
  • Spalke, T. (2013). Das Referendariat an beruflichen Schulen. Berlin: Cornelsen.
  • Wiater, W. (2010). Der Praktikumsbegleiter (9. Aufl.). Donauwörth: Auer.
  • Weyland, U. (2010). Zur Intentionalität Schulpraktischer Studien im Kontext universitärer Lehrerausbildung. Eusl: Paderborn.

Bemerkungen

Weitere Regelungen zu diesem Modul finden sich in der Anlage zur Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang und in der Handreichung zu den Schulpraktischen Studien.

Quelle: Modulbeschreibung der BTU · abgerufen 27.09.2026Original

Modulkatalog · inoffiziell

Betula ist ein inoffizielles Projekt und gehört nicht zur BTU.

Folia 1.0.3Radix 0.6.0

Daten vom 21.10.2026WiSe 2026/27Quelle: BTU