Musiktheorie/Gehörbildung Klassik I
Music Theory/Ear Training Classical I
12 CPWinterDE
Prerequisites
Recommended, as written
Module 14602 “Musiktheorie/Gehörbildung Klassik I” und 14603 “Musiktheorie/Gehörbildung Klassik II”
Contents
• Tonsatz • Erstellen von Stilkopien in verschiedenen historischen und zeitgenössischen Stilen • Erstellen von Instrumentationen und Arrangements • Analyse unterschiedlicher Gattungen und Stile unter formalen, syntaktischen und harmonisch-kontrapunktischen Aspekten • Gehörbildung • Zwei- und mehrstimmige Höraufgaben in unterschiedlichen Stilistiken • Höranalytische Aufgaben • Active listening • Klavierpraxis • Spielen von Generalbasssätzen und Partimenti • Spielen von Satzmodellen (Kadenzen, Sequenzen, Modulationen) in unterschiedlichen Tonarten • Spielen von Funktionsfolgen • Geschichte der Musiktheorie • Lesen von Ausschnitten historischer musiktheoretischer Musiktraktate (vorrangig des 17. bis 19. Jahrhunderts) • Überblicksartiger geschichtlicher Abriss zu musiktheoretischen Denkweisen und Systemen vergangener Epochen sowie zu deren Vermittlung • Fachdidaktik • Lernfelder, Inhalte, Lernziele, Methoden, Planung und Formen des Musiktheorieunterrichts • Auseinandersetzung mit Fachliteratur und Lehrwerken
Learning outcomes
Nach Abschluss des Moduls besitzen die Studierenden durch Analysen und Tonsatzarbeiten vertiefte Kenntnisse über unterschiedliche musiktheoretische Systeme und Ansätze (z. B. Generalbass, Partimento, Stufentheorie, Funktionstheorie, Pitch Class Set Theory). Auf dem Gebiet der Gehörbildung verfügen die Studierenden über gefestigte Hörfähigkeiten im rhythmischen, melodischen, harmonisch-kontrapunktischen, instrumentatorischen und formalen Bereich. Zudem sind sie dazu in der Lage, mit Hilfe ihres musiktheoretisch differenzierten Hörens größere und komplexere musikalische Zusammenhänge wahrzunehmen und zu reflektieren. Durch die Klavierpraxis besitzen die Studierenden die Befähigung zur praktischen Darstellung von musiktheoretischen Sachverhalten in Form von Generalbass- und Partimento-Spiel sowie zum Spielen von Satzmodellen und Funktionsfolgen. Sie verfügen über Kenntnisse zu musiktheoretischen Denkweisen vergangener Jahrhunderte (vorrangig des 16.-19. Jahrhunderts) sowie zu deren Vermittlungsformen in ihrem jeweiligen zeitgeschichtlichen und kulturellen Kontext. Darüber hinaus kennen die Studierenden die methodisch-didaktischen Grundlagen unterschiedlicher musiktheoretischer Fächer (Allgemeine Musiklehre, Tonsatz, Gehörbildung, Formenlehre und Werkanalyse) und haben ihre pädagogischen Handlungskompetenzen im elementaren wie weiterführenden Bereich durch die Auseinandersetzung mit methodisch-didaktischer Fachliteratur und musiktheoretischen Lehrwerken gestärkt.
Assessment
• Klausur Tonsatz, 80 min (30%) • Klausur Gehörbildung, 80 min (30%) • Praktische Prüfung Klavierpraxis, 15 min (20%) • Mündliche Prüfung Fachdidaktik, 15 min (20%)
Literature (1)
- Empfehlungen zu Unterrichtsmaterialien und Hinweise zu begleitender Literatur werden zu Semesterbeginn aktualisiert von den jeweiligen Lehrenden bekannt gegeben.
Source: BTU's module description · retrieved 29 Sep 2026Original